Fachschule für Sozialwesen in Vollzeit und Berufsbegleitend

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  • Für Fragen kontaktieren Sie bitte das Sekretariat über info@kbs-mainz.de oder 06131 144078-30.

Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/zum staatlich anerkannten Erzieher

  • Wir vermitteln unseren Schülern persönliche und fachliche Kompetenzen für eine qualifizierte Tätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen.
  • Unsere Ausbildung orientiert sich an aktuellen Bedürfnissen und Erkenntnissen der Berufspraxis.
  • Wir verfügen über optimal ausgestattete Klassen-, Gruppen- und Fachräume für eine praxisgerechte Ausbildung.

 

Zielsetzung und Inhalte

  • Ziel unserer Fachschule ist es, verantwortungsbewusste, engagierte und kompetente Erzieherinnen und Erzieher auszubilden.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich dazu professionell mit dem gesellschaftlichen Wandel und den daraus resultierenden Folgen in der Pädagogik auseinander und reflektieren diese kritisch. Sie erwerben alle erforderlichen, beruflichen und persönlichen Handlungskompetenzen für die eigenverantwortliche Tätigkeit als Erzieherin bzw. Erzieher

Aufnahmevoraussetzungen

Der qualifizierte Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) und

  • der Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerkerordnung oder nach Landes- oder sonstigem Bundesrecht oder eine als gleichwertig anerkannte Ausbildung oder
  • der Abschluss einer mindestens der Laufbahn des mittleren Dienstes gleichwertigen Ausbildung in einem Beamtenverhältnis oder
  • eine mindestens dreijährige hauptberufliche einschlägige Tätigkeit oder
  • das mindestens dreijährige Führen eines Familienhaushaltes mit mindestens einem minderjährigen Kind oder
  • die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens viermonatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit.

Ein freiwilliges soziales Jahr, die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes oder eine ehrenamtliche Tätigkeit im sozialpädagogischen Bereich kann unter bestimmten Bedingungen angerechnet werden.

 

Lernmodule seit dem Schuljahr 2024/25

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

Pflichtlernmodule

S-FÜ-1:       In beruflichen Situationen professionell kommunizieren

S-FÜ-2:       In einer Fremdsprache berufsbezogen kommunizieren

S-FÜ-3:       Gesellschaftspolitische und rechtliche Rahmenbedingungen im beruflichen

Handeln berücksichtigen

S-FÜ-4:       Naturwissenschaftliche, mathematische und technische Grundlagen im beruflichen Handeln berücksichtigen

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

Pflichtlernmodule

S-SP-1:        Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln

S-SP-2:        Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

S-SP-3:        Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

S-SP-4:        Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

S-SP-5:        Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen

gestalten sowie Übergänge unterstützen

S-SP-6:        Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

S-SP-7a:      Prozesse religiöser Bildung und Erziehung gestalten (Evangelische Religion / Religionspädagogik)

S-SP-7b:     Prozesse religiöser Bildung und Erziehung gestalten (Katholische Religion / Religionspädagogik)

S-SP-7c:      Prozesse ethisch-philosophischer Bildung und Erziehung gestalten

S-SP-8:        Fachpraktische Kompetenzen im Berufspraktikum erweitern und ein

Abschlussprojekt planen, durchführen und reflektieren

Wahlpflichtlernmodule

S-SP-9a:      Vertiefung in einem Bildungsbereich/Querschnittsthema

S-SP-9b:     Vertiefung in einem Arbeitsfeld/in Bezug auf eine Zielgruppe

 

Zusatzinformationen zur Struktur der Ausbildung in Vollzeit

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Schuljahre, wobei die beiden ersten Jahre in Vollzeitunterricht erfolgen. In dieser Zeit werden Praktika von insgesamt zwölf Wochen absolviert. Diese werden in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern in anerkannten, mehrgruppigen Ausbildungsstätten durchgeführt.

Ein Drittel der Praktikumszeiten liegt in den Schulferien. Für eine besonders praxisnahe Vermittlung theoretischer Inhalte verbinden unsere pädagogischen Fachkräfte Fachwissen mit persönlicher Erfahrung aus erzieherischer bzw. beruflicher Tätigkeit.

Das letzte Ausbildungsjahr wird als Berufspraktikum in einer anerkannten Einrichtung abgeleistet. Es wird durch monatliche Arbeitsgemeinschaften der Berufspraktikanten/innen in der Schule begleitet. Das Berufspraktikum dient der Anwendung und Vertiefung der im fachtheoretischen Unterricht erworbenen Qualifikationen. Für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss ist in der Praktikumseinrichtung ein Projekt in eigener Verantwortung durchzuführen. Daran schließt sich eine Projektpräsentation und ein Kolloquium als Abschlussprüfung an.

 

Zusatzinformationen zur Struktur der berufsbegleitenden Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Schuljahre, wobei über die gesamte Dauer hinweg an zwei Tagen in der Woche Fachunterricht stattfindet und an den anderen drei Tagen in der Woche einem hauptberuflichen Beschäftigungsverhältnis in einer sozialpäd. Einrichtung nachgegangen wird. In dieser Zeit werden Praktika von insgesamt 120 Stunden absolviert. Diese werden in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern in anerkannten, mehrgruppigen Ausbildungsstätten durchgeführt.

Ein Drittel der Praktikumszeiten liegt in den Schulferien. Für eine besonders praxisnahe Vermittlung theoretischer Inhalte verbinden unsere pädagogischen Fachkräfte Fachwissen mit persönlicher Erfahrung aus erzieherischer bzw. beruflicher Tätigkeit.

Das Berufspraktikum ist in die gesamte Ausbildung integriert und wird komplett auf die Tätigkeit in der Einrichtung des Beschäftigungsverhältnisses angerechnet. Es wird im dritten Jahr durch wöchentliche und monatliche Arbeitsgemeinschaften der Berufspraktikanten/innen in der Schule begleitet. Das Berufspraktikum dient der Anwendung und Vertiefung der im fachtheoretischen Unterricht erworbenen Qualifikationen. Für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss ist in der Praxis ein Projekt in eigener Verantwortung durchzuführen. Daran schließt sich eine Projektpräsentation und ein Kolloquium als Abschlussprüfung an.

Möglichkeiten zur Verkürzung der Ausbildung:

  • Seit dem Schuljahr 2024/25 ist es möglich, die berufsbegleitende Ausbildung bei einer entsprechenden Vorbildung (z.B. erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Sozialassistenz oder der Kinderpflege mit abgeschlossener Mittlerer Reife) auf zwei Jahre zu verkürzen, indem ein Quereinstieg in das 2. Jahr der Ausbildung erfolgt.

Ein Antrag dazu wird vor der Ausbildung nach erfolgreicher Aufnahme an unserer Schule an uns gestellt.

  • In der Ausbildung in Vollzeit ist ein Quereinstieg in das 2. Jahr der Ausbildung bei entsprechender Vorbildung bzw. geleisteten Studiensemestern. Die Unterlagen senden Sie bitte an uns, wir leiten sie an die entsprechende Stelle bei der Schulbehörde weiter.
  • In der Ausbildung in Vollzeit ist es möglich, bei einer entsprechenden Vorbildung (z.B. erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Sozialassistenz oder der Kinderpflege) auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen, indem das Berufspraktikum in einem halben Jahr absolviert wird. Dabei verkürzt sich die Zeit für das Abschlussprojekt und die Abschlussprüfung wird vorgezogen.

Ein Antrag dazu wird erst im 2. Jahr der Ausbildung an unsere Schule gestellt.

Weitere detaillierte Informationen bieten die Seiten des Bildungsministeriums.